DoppeltDasBuch: Rastloses Hirn

Wenn ich mich gedanklich mit meiner Geschichte beschäftigte, mache ich das nicht von 8.00 bis 12.00 Uhr, oder von montags bis freitags, oder nur am Wochenende – es ist ein ständiger Denkprozess, in dem alles, was täglich um mich herum passiert, einen Platz findet, wenn ich es irgend verwenden kann. Ich fürchte, eine Menge Kollegen und Freunden werden sich in dem fertigen Werk wiederfinden, entweder ziemlich genau porträtiert oder aber mit einzelnen Begebenheiten oder Zitaten.

Was aber macht man, wenn man gerade nicht am Computer sitzt oder einen Notizblock zur Hand hat? Da ich das iPhone schon allein wegen Twitter eigentlich immer dabei habe, nutze ich hier das Notizbuch. Es eignet sich zumindest für kurze Sätze oder einzelne Stichworte, die aber automatisch per Mail an meinen Rechner geschickt werden, wo ich sie dann einfach ausdrucken oder herauskopieren und verwenden kann.

Screenshot Notizblock
Screenshot Notizblock

DoppeltDasBuch: Ulysses

Schreibprogramm Ulysses, Screenshot
Schreibprogramm Ulysses, Screenshot

So sieht übrigens ein Schreibprogramm aus. Dieses hier heißt „Ulysses“ und ist in deutscher Sprache, auf englisch gibt es noch etliche mehr.
Das große Feld in der Mitte zeigt den Text, an dem man gerade aktuell arbeitet. Links unten kann man sich ein weiteres Kapitel aus Ausschnitt öffnen, um etwas nachzusehen, ohne den aktuellen Text zu verlassen. In der linken Spalte sieht man die einzelnen Kapitel mit unterschiedlich farbigen Reitern, so dass man Kapitel und Notizen trennen kann. Auf der rechten Seite oben ein großes Feld für Notizen, Textabschnitte, was auch immer man noch in den Text einarbeiten muss oder will, und rechts unten die Statistik, Titel, Anzahl der Anschläge usw. Die Größe der Felder kann man natürlich verändern und anders anordnen, je nachdem, was einem beim Schreiben an meisten entgegenkommt.
Gewitzte Leser entdecken hier übrigens die Rohfassung des ersten Kapitels… 😉